Baumaschine zur Bodenverdichtung mieten:
Die Walze bzw. der Walzenzug wird auf Erd- und Straßenbaustellen eingesetzt, um unterschiedlichste Untergründe zu ebnen, zu verdichten und zu glätten. Kiloutou hilft Ihnen dabei, aus den zahlreichen Verdichtungsmaschinen auf dem Markt das passende Modell für Ihre Anforderungen auszuwählen.

Was ist eine Walze?
Wie funktioniert eine Walze?
Eine Walze dient der Verdichtung von Böden, Asphalt und Tragschichten. Sie wird häufig im Tief- und Straßenbau eingesetzt, beispielsweise beim Bau von Straßen, Parkplätzen, Gräben oder Fundamenten. Ausgestattet mit einer oder zwei Stahlbandagen erhöht diese Baumaschine durch ihr Eigengewicht – teilweise ergänzt durch vertikale Vibrationen – die Dichte des Untergrunds. Sie wird häufig zusammen mit einem Vibrations-Stampfer oder einer Rüttelplatte eingesetzt.
Rüttelplatte oder Walze?
Die Rüttelplatte ist wendiger, eignet sich jedoch weniger für große Arbeitsflächen. Sie kann nach dem Einsatz der Walze für Feinarbeiten auf Asphalt- oder Bitumenflächen oder für schmalere Bereiche verwendet werden.

Die verschiedenen Walzentypen: Welche Maschine auswählen?
Es gibt verschiedene Modelle von Walzen bzw. Verdichtungswalzen – abhängig von der Bodenart (fein, gemischt, körnig, felsig usw.), der Arbeitsbreite und der Steigung der Baustelle.
Vibrationswalzen
Vibrationswalzen sind vielseitig einsetzbar und eignen sich insbesondere für lockere Materialien, dicke Schichten, Asphaltbeläge sowie Oberflächenbehandlungen. Durch ihr Gewicht und die Vibration ordnen sie die Partikel neu an und erhöhen dadurch die Dichte sowie die Tragfähigkeit des verdichteten Bodens.

Monobandagenwalzen (Walzenzug)
Die Monobandagenwalze bzw. Einbandagenwalze ist die ideale Maschine für schwere Erdarbeiten (bis zu 7 t). Ausgestattet mit einer Glattbandage oder Stampffußbandage ist sie eine leistungsstarke Maschine, die aufgeschüttete Böden oder Asphaltflächen verdichten, glätten und stabilisieren kann. Monobandagenwalzen können zudem mit einem Bewässerungssystem ausgestattet sein, um die Bandagen zu kühlen.

Tandemwalzen
Mit zwei Stahlbandagen werden Tandemwalzen bzw. Doppelbandagenwalzen für die Verdichtung grobkörniger Böden sowie Asphalt eingesetzt. Diese Verdichtungsmaschinen sind besonders leistungsstark bei unterschiedlichen Asphaltmischungen. Tandem-Vibrationswalze

Gummiradwalzen
Die Gummiradwalze ist eine Verdichtungsmaschine, bei der die Stahlbandage durch mehrere Reifen auf den Achsen ersetzt wird. Sie wird häufig für kleine bis mittlere Flächen oder für Finisharbeiten eingesetzt. Sie eignet sich für bindige Böden und Asphaltflächen. Die Kombiwalze gilt als Hybridmodell mit zwei Achsen: Die erste Achse ist mit Reifen ausgestattet, die zweite treibt eine Bandage an. Sie eignet sich für die Verdichtung von Asphalt sowie Tragschichten aus Kies, Sand oder Mischböden im Tief- und Straßenbau. Gummiradwalze Mit der passenden Walze lässt sich die Baustelle analysieren, insbesondere die Bodenbeschaffenheit (Erde, Lehmboden, Sandboden, Pflasterflächen, Kalkstein, Asphalt usw.), die Schichtdicke und Dichte sowie Arbeitsbreite, Fläche und Steigung der Baustelle. Um die richtige Wahl zu treffen, sollte die Maschine sowohl wirtschaftlich als auch effizient sein: effizient hinsichtlich der Anzahl der Überfahrten und wirtschaftlich beim Kraftstoffverbrauch.
Glattbandage, Stampffuß oder Schaffuß?
Die Wahl der Bandage hängt von der Bodenbeschaffenheit ab:
- Glattbandagen für eine gleichmäßige Verdichtung auf gemischten, nicht bindigen Böden oder Pflasterflächen,
- Stampffußbandagen für feinkörnige bindige Böden oder felsigen Untergrund,
- Schaffußbandagen für feinkörnige bindige Böden auf großen Flächen.
Gewicht, Kompaktheit, Leistung …
Achten Sie anschließend auf die wichtigsten Eigenschaften der Maschine:
- das Betriebsgewicht,
- die Nennleistung des Motors,
- die Zentrifugalkraft,
- die Abmessungen,
- den Wendekreis und die Bedienfreundlichkeit.
Diese zusätzlichen Kriterien können die Effizienz Ihrer Arbeiten deutlich verbessern. Sie schwanken zwischen mehreren Modellen? Besuchen Sie eine Kiloutou-Filiale – unsere Experten helfen Ihnen dabei, die passende Verdichtungsmaschine für Ihre Baustelle auszuwählen.
Welche Qualifikation wird zum Führen einer Walze benötigt?
Für das Führen einer Walze oder Tandemwalze im gewerblichen Einsatz gelten in Deutschland klare Arbeitsschutz- und Sicherheitsvorschriften. Bediener müssen mindestens 18 Jahre alt, körperlich geeignet und entsprechend unterwiesen sein.
Zusätzlich ist eine dokumentierte Schulung bzw. ein Befähigungsnachweis erforderlich. In der Praxis werden häufig Schulungen nach DGUV-Richtlinien oder vergleichbare Bedienerausweise verpflichtend verlangt.
Der Arbeitgeber muss die Bedienperson außerdem schriftlich zum Führen der Verdichtungsmaschine beauftragen.
Wichtige Bediener-Voraussetzungen im Überblick
- Mindestalter in der Regel 18 Jahre
- Körperliche und geistige Eignung
- Unterweisung und Bedienerschulung
- Schriftliche Beauftragung durch den Arbeitgeber
- Tragen der vorgeschriebenen PSA wie Helm, Sicherheitsschuhe und Warnschutzkleidung